Freitag, 29. März 2013

Osterbrot im Glas

 Hefeteig ist eigentlich keine besonders spannende Angelegenheit. Weder geschmacklich noch optisch. Doch zu einem Osterfrühstück gehört er in Form eines Ostebrots oder eines Osterzopfs einfach dazu.




Der Osterzopf ist eigentlich seit Jahren Aufgabe meiner Oma. Da die Arme aber eine dicke Erkältung hat, musste ich heuer ran.
Ich habe mir also überlegt, dass Hefeteig nur im frischen Zustand wirklich gut schmeckt, sobald er trocken wird, ist er eine noch staubigere Angelegenheit als ohnehin schon.
 Im Glas gebacken lässt sich das Ostebrot gut vorbereiten und die kleinen Gläschen sind noch dazu ein Blickfang auf der Ostertafel.




Deswegen habe ich gestern schon das Osterbrot gebacken, irgendjemand muss ja schließlich noch Eier färben und ein Lamm sowie eine Rüblitorte backen.




Eines der für mich bis heute ungelösten Rätsel des Alltags: Es gibt Gummiringe in den schönsten bunten Farben, wieso müssen ausgerechnet die Weckgummis in diesem unansehnlichen Terracotta-braun-orange daherkommen? 




Ich bin dann also mal in der Küche und backe weiter...




Freitag, 22. März 2013

Schoko-Kokos-Cakepops

Ich habe Cakepops gemacht.

Vor ungefähr einem Jahr hätte da in meinem Freundeskreis niemand auch nur darauf reagiert, ich hätte höchstens ein müdes Lächeln geerntet. Und das nicht, weil niemand wusste, was genau Cakepops eigentlich sind. Nein, vielmehr habe ich vor einem Jahr eigentlich kaum noch was anderes gebacken als eben - Cakepops.

Es gab Eierlikörcakepops zu Silvester (gut!), im Sommer Zitronencakepops (besser!), für die Freundin, die heuer die Prinzessinnentorte bekommen hat, Schokocakepops mit Marzipanfüllung (am besten!). Zudem Spekulatiuscakepops (mmmmh!) und Cheesecakepops (knifflig, aber mmmmmmmmh!). Cakepops in Form von Kettensägen, Fußbällen, Tennisbällen und Herzen.

Ich hatte zu diesem Zweck in Canada Zuckerstreusel und Speisefarbe gekauft für die nächsten zehn Jahre, doch dann war irgendwann die Luft raus. Und die Lust auch.

Ich fing an, gesünder zu backen. Wenig Zucker, Vollkornmehl, getrocknete Früchte statt Schokolade, Speisefarbe schon überhaupt nicht.
Auch da verging mir irgendwann die Lust.

Die nächste Welle waren Cupcakes.
Auch nur von mittelfristiger Dauer. (Ja, ich weiß, es war sehr konsequent von mir von ganz gesund backen zu den schlimmsten Kalorienbomben überhaupt zu wechseln. Konsequenz sollte mein zweiter Vorname sein. Wenn ich nicht schon einen hätte.)

Dann entdeckte ich Fondant für mich.
Diese Begeisterung hält noch an, ist allerdings etwas zeitaufwendig.

Diese Woche dann, ich liege - nichts Böses ahnend abends im Halbschlaf auf der Couch - kommt es unvermittelt von links: Cakepops haben wir auch schon lange nicht mehr gegessen.
Diese - wie mir im Nachhinein versichert wurde völlig nicht berechnende - Feststellung hat es doch tatsächlich geschafft, mich bei meinem Ehrgeiz zu packen.

An meinem letzten Urlaubstag habe ich mich also in die Küche gestellt und Cakepops gemacht.
Schokocakepops mit Kokos.
Kokoscakepops mit Schoki.

Man weiß es nicht.

Was ich aber weiß: Marzipan? Spekulatius? Eierlikör? Zitrone?
Pffffff!

Schokokokos!
Meine neue Liebe!



 


Die Pops sind nicht übertrieben süß, was ich sehr gern mag. Man könnte auch mehr als einen essen, aber durch die zwei Tafeln Schokolade, die sich im Teig verstecken, sind diese Herzchen doch relativ gehaltvoll.
Ein gut versteckter Zuckerschock also!





Und wer Allergiker in der Familie hat: Der Teig wird ohne Mehl gebacken, diese Cakepops sind glutenfrei.




Rezept:
Kuchen:
200 g Zartbitterschoki
40 ml Espresso mit Kokosgeschmack (normaler Espresso geht natürlich auch)
4 Eier
150 g Butter
150 g Kokosraspel

Frosting:
100 g Butter
100 g Frischkäse
3 EL Kokosmilch
50-70 g Puderzucker

Glasur:
Zartbitterkuvertüre
50 g Kokosflocken

Ofen auf 150° C Umluft vorheizen.
200 g Schoki mit frisch aufgebrühtem Espresso über dem Wasserbad schmelzen, glatt rühren.
Währenddessen die Eier trennen und in einer Schüssel die Eiweiß steif schlagen, in einer anderen Schüssel die Eigelbe mit der Butter cremig rühren. Flüssige Schoki unter die Butter-Ei-Masse rühren.
Dann Eischnee unterziehen, Kokosflocken unterheben und in eine gefettete, mit Kakao ausgestaubte Kastenform geben.
Kuchen 45 Minuten backen, gut abkühlen lassen, mit den Händen in eine Schüssel bröseln.

Frosting: Butter mit Puderzucker cremig rühren, Frischkäse und Kokosmilch unterrühren. Das Frosting portionsweise (!) unter die Kuchenbrösel rühren. Der Basiskuchen ist sehr feucht, man braucht nicht die ganze Menge des Frostings, um die richtige Cakepops-Konsistenz zu erhalten.

Mit den Händen Golfball-große Kugeln formen, im Kühlschrank am besten über Nacht durchkühlen lassen.
Kuvertüre schmelzen, die Cakepops-Steckerl etwa 1 cm in Kuvertüre tauchen, in den Kuchenball stecken und trocknen lassen. Auf diese Weise mit allen Kuchenbällchen verfahren.
Die Oberfläche der Cakepops sollten für den nächsten Schritt am besten Zimmertemperatur haben, ansonsten läuft man Gefahr, dass der Kuvertüre-Überzug Risse kriegt.
Die Cakepops ganz in die Kuvertüre tauchen, abtropfen lassen und sofort mit Kokosraspeln bestreuen. Trocknen lassen. Zum Trocknen am besten in ein Styropor stecken.


Mich hat das Cakepops-Fieber wieder, ich überlege schon, welche Geschmacksrichtung ich als nächstes versuche. Zuerst muss ich allerdings jemanden finden, der diese Ladung hier isst!
Ich such dann mal nach Abnehmern - also für die Cakepops, nicht nach Menschen auf Diät!
Eva

Dienstag, 19. März 2013

Holy Cow Part 2 oder einfach Indien

Chronologisch korrekte Posts liegen mir nicht. 
Überhaupt ist alles, was mit vernünftiger Ordnung zu tun hat, irgendwie nicht so meins. Ich versuchs ja. Echt. Aber Termine einhalten, Pakete in der vorgegebenen Zeit zurückschicken oder Strafzettel bezahlen bevor, eine Mahnung kommt. Es klappt einfach nicht. Es ist nicht, dass ich nicht daran denke oder mir keine 300 Erinnerungs-Postits schreibe - ich denke dran, aber es gibt halt einfach immer so viel wichtigeres und dringenderes zu tun irgendwie. 
Auf alle Fälle müsste ich des Kreisverwaltungsamtes Münchnens liebster Kunde sein. Aufgrund meiner Mahngebühren konnten die sicher schon 3,4  große Parties feiern, da bin ich mir sehr sehr sicher. 

Und vielleicht liegt dem auch meine Liebe zu chaotisch, unorganisierten Reisen zugrunde. Nix planen, einfach drauf los. Beim Ankommen fast vor Angst sterben, dass was nicht funktioniert und doch schief geht und dann Glücksgefühle kriegen, weil es doch irgendwie geklappt hat. Sicher nicht so wie gedacht, aber irgendwie halt doch. 
In Indien findet diese Chaos-Liebe ihre Erfüllung. Und Grenzen. Wenn man nicht mit einer organisierten Reisegruppe unterwegs ist, muss man selbst die provisorischsten Pläne 5mal über den Haufen werfen, bevor man sein Zeil erreicht. 
So braucht man zum Beispiel zum Buchen eines Zugs am Bahnhof eine Kopie des Reisepasses. Zwar nicht immer - aber doch ab und zu. Die können die Beamten aber mitnichten selbst machen, sondern man muss dann natürlich zum Copy-Shop und sich wieder von vorn anstellen. 
Das allein wäre nicht so schlimm, aber nachdem man zum 2. Mal eine halbe Stunde angestanden war, stürmen plötzlich uniformierte & bewaffnete Männer die Tickethalle und scheuchen alle raus. Man wird also panisch, läuft mit, um festzustellen, dass sich einfach vor der Halle alle wieder anstellen und geduldig warten. Warum das Ganze? Nennt sich "Reordering", findet 2 mal am Tag statt und hat für uns Westerns überhaupt gar keinen erkennbaren Grund. Außer vielleicht eine Chai-Pause für die Bahnbeamten. Aber so macht man das mit. Läuft raus, stellt sich vor der Türe an, wartet 15 Minuten und stürmt dann wieder rein, um sich mit Reisepasskopien (die uns mit einem Stempel darauf wieder ausgehändigt wurden) wieder anzustellen. Und letztlich auch ein Ticket zu bekommen. 15 Stunden Sleeper Class für 2,50€. Da meckert man dann doch nicht ;) 
Jedenfalls - und soviel zur meiner chronologischen Fehlbarkeit - passierte diese Geschichte auf dem Weg von Jaipur nach Varanasi.(Nicht dass der geneigte Leser die Zugverbindung von Delhi nach Agra kontrollieren würde) Aus 15 Stunden wurden tatsächlich 22 und eigentlich war dieser Trip auch gar nicht Bestandteil unserer ersten Reise, sondern Teil der 2. im Winter 2012. 
Aber das Erlebnis war eines von vielen Schlüssel-Erlebnissen, wo ich merkte, Indien ist genauso planlos wie ich. Aber funktionieren tuts ja eben doch... 
Und Agra war zwar beeindruckend. Aber da lass ich dann eben lieber Bilder sprechen:
Inder beim Gebet. oder beim Kompost entsorgen. Ich entscheid mich fürs erstere. 
Meine Affenliebe fand in Indien ebenfalls ihre Grenzen. Ganz schön frech diese Biester - nur nicht in die Augen schauen... 
Kleiner Tempel gegenüber der Rückseite des Taj Mahals.
Anfangs hatte ich noch Paranoia - a la slumdog millionaire - und dachte sie wollen nur mein Geld. Fotos machen und spielen war jedoch viel besser. Wer kennt dieses "eine Hand nach der anderen übereinander legen und die unterste zieht wieder oben drauf und irgendwann wirds ganz schnell" Spiel? Das funktioniert auch ohne Worte. Genau wie Murmeln. Die Jungs hatten das voll drauf! 
Zu früh für den richtigen Sonnenuntergang. Und Blende richtig einstellen habe ich erst danach gelernt - aber dennoch liebe ich es.. 
Er macht ein "indisches Vermögen damit, dass wir den o.g. Ausblick bei Sonnenuntergang haben konnten.. 
Charmanter Inder beim Anstehen.  Alle tragen Uniform. Und Gewehre. Ganz wichtig.
Early morning light - leider ist es mittlerweile kein Geheimtip mehr, sich frühmorgens anzustellen... 
Harterkämpfter Spot, um endlich mal nicht 3 Trillionen Menschen auf dem Foto zu haben. Ganz klein sieht man sie hinten rumwieseln. Ohne Schuhe übrigens, denn das Taj ist für die Muslime ein heiliger Ort und da trägt man keinen Dreck hin... 
Den besten Ausblick hat man allerdings von den chilligen Cafés drumherum, hier noch nicht ganz perfekt. 
Aber dieser Ausblick war genial! 

Touri-Falle hin oder her. Das Taj ist traumhaft. Allerdings vor allem von der Rückseite am Fluss (siehe die ersten Bilder) und Von einem der vielen Cafés drumherum, mit Dachterrasse und "the best view" Den haben sie natürlich alle.. Der Klassiker, ein Foto von mir mit Blick auf das Taj durfte natürlich auch nicht fehlen. 
Bis zum nächsten Mal. 
xx Judy

Dienstag, 12. März 2013

Hurra, wir leben noch..

Oh man. 
Da fährt man mal in Urlaub, kommt mit überraschend und aufgrund von Krankheit früher nach hause, kündigt, es weihnachtet, dann wird es auch noch 2013, man fährt nochmal in Urlaub, kommt schon wieder aufgrund von Krankheit früher nach hause und schwupps fängt man nen neuen Job an, es vergehen 2 Monate wie im Flug und wer leidet am meisten darunter.. der Blog...

Manchmal verschieben sich Prioritäten und obwohl ich mir fest vorgenommen hatte, den Blog nicht darunter leiden zu lassen, wars wie immer mit den Vorsätzen. Nämlich nix. 

Jedenfalls hab ich zumindest jetzt viel zu erzählen und viel zu zeigen. Es ging wieder nach Indien, und heim - früher als geplant - weil es doch so schön heißt: "life is what happens while you´re busy making other plans"... 
Aber dazu ein andermal ausführlicher mehr. Nicht zu den Gründen wieso nach hause, aber zu den Bildern. 

Heute nur ein kurzes Lebenszeichen auch meinerseits. Und ein Foto als Beweis, dass ich ja nicht untätig war in der Schweigezeit. Im Gegenteil, sogar unglaublich produktiv, wenn man sich folgendes Bild ansieht: 

Dreist gelogen und trotzdem liebe ich meine Bücher. Wer es nicht auf Anhieb sieht, der lässt seinen Blick bitte von oben links in Schlangenlinien nach unten rechts wandern. Und ja, ich weiß, im Farbverlauf besteht noch Optimierungspotential.. Aber der nächste Winter kommt bestimmt ;) 
Auf bald. Ich hab es mir fest vorgenommen ;) ;) 

xx Judy

Montag, 25. Februar 2013

Prinzessinnentorte

Ich wünschte, ich hätte eine schönere Erklärung für die inzwischen gefühlt unendliche Funkstille hier.
Die Wahrheit ist glanzlos, unspektakulär und vor allem für uns anstrengend gewesen: viel Arbeit.

Und hier  bedeutet viel Arbeit nicht wie im üblichen Bloggerdeutsch so etwas wie "ich kann dafür in drei Monaten ein eigenes Buch präsentieren" oder ähnliches, sondern einfach nur viel zu tun in einem 0815 Job. 

Und was bei mir abgesehen von der vielen Arbeit noch viel Energie gefressen hat, ist das unvorstellbar trübe Wetter. Man ist in Bayern eigentlich kalte, aber klare Wintertage gewohnt. Und so ist Winter für mich auch die schönste aller Jahreszeiten. Aber dieses graue Nieselwetter? Nein, danke. Ich hab's echt über.

Das schönste an der Zeit, in der der alljährliche Winter-Überdruss einsetzt (Mitte Februar), sind die vielen Geburtstage, die wir im Freundeskreis in den darauf folgenden Wochen feiern. Richtig stressig (im positiven Sinne) wird es Mitte März, da häufen sich die Geburtstage und mein Kopf quillt auch schon über vor lauter Geschenk-, Deko- und Kuchenideen.

Den Anfang macht nun hier ein Geburtstagskuchen, den ich am letzten Wochenende einem meiner Lieblingsmenschen gebacken habe...




Als ich mit Dekorieren fertig war, hatte ich selbst das Gefühl, dass dieser Prinzessinnenkuchen auf einem Kindergeburtstag vielleicht besser aufeghoben gewesen wäre, als auf der Geburtstagsparty einer 28jährigen... aber ich finde aus dem Alter für rosa, Krönchen, Perlen und Glitzer sollte man nie rauswachsen müssen, deswegen bin ich nach wie vor sehr verliebt in meinen Prinzessinnentraum für große Mädchen!








Ich habe mit diesem kleinen Fondanttörtchen wieder richtig Feuer gefangen, was das Backen und Kneten anbelangt und ich hoffe, dass die Funkstille hier damit ein Ende gefunden hat.

Für's kommende Wochenende stehen endlich mal wieder Cake Pops auf meiner To-do-Liste und ein Babykissen für eine werdende Mami.



Freitag, 9. November 2012

Adventskalender

Ein weiteres work in progress Foto...




... diese Flut an im Entstehen begriffenen "Projekten" hat zwei Ursachen. 

Zum einen kann ich mich im Augenblick nicht entscheiden, womit ich meine Freizeit am liebsten verbringe: Nähen, Porzellan bedrucken, backen... dementsprechend fange ich alles ein bisschen an, bringe aber nichts zu Ende. 

Zum anderen hält sich meine Freizeit, die ich wirklich zuhause verbringe, zur Zeit leider sehr in Grenzen. Was eigentlich toll ist, denn das bedeutet, dass wir viel unternehmen.

Ich ziehe deswegen ernsthaft in Erwägung, zumindest meine Nähmaschine mit in meine Pendelheimat zu nehmen, um dort die Abende nutzen zu können. Das einzige, was mich davon abhält, ist, dass sie mir hier dann die restlichen Abende der Woche abgehen wird. 
So geht es mir nämlich schon mit anderen Dingen, Büchern, Kleidung, Kosmetik. Tja, das scheint das Los von Pendlern zu sein.

Aus diesem nahezu undefinierbaren Haufen an Bändern und Stoffen wird der Adventskalender für den Kerl, daher habe ich mich auch für gedeckte, männliche Farben entschieden. Mit schwarz, weiß und grau kann man da - wie ich finde - nicht viel falsch machen.





Anfang Dezember wird es den Adventskalender, den fertig zu stellen ich glücklicherweise gezwungen bin, dann befüllt zu sehen geben :)



Sonntag, 21. Oktober 2012

Autumn Love

Ich steh ja auf englische Titel. Irgendwie klingt da alles blumiger, spannender und macht (zumindest mich) meist neugierig. Und ja, ich bin so jemand, der gern mal ein englisches Wort in einen Satz hineinbaut. (Mag aber auch daran liegen, dass wir im Büro eine ganz seltsame Mischung aus Sprachen sprechen, aber wenn man mit einer Schwedin, einem Franzosen, einer halben Spanierin und einer Amerikanerin zusammen arbeitet, auch kein Wunder, oder? 
Jedenfalls mag ich diesen Herbst. Er kommt mir farbiger vor als die vorangegangenen. Bunter, sonniger und mit besserer Laune verbunden. 
Und wenn die Sonne lacht und die Blätter fallen und noch dazu auch noch Wochenende ist - dann findet man die Münchner ganz sicher im englischen Garten. Man flaniert, spielt Fußball, isst das letzte Eis der Saison und sieht und wird gesehen. München halt ;) 
Ich mag auch gar nicht lange weiter philosophieren, aber heute, mit Kamera und Chai Latte bewaffnet das Wochenende in Münchens grünstem (und momentan in allen Herbstfarben leuchtendem) Fleckchen ausklingen lassend , da ging mir mein Herz auf, als ich ihn hier gesehen, beobachten und mit der Kamera festhalten konnte. 
Und deswegen auch der Titel des zwar sehr sinnfreien, aber liebevoll gemeinten Posts. Autumn Love. Klingt schöner als Herbstliebe, oder? ;) 
Habt einen wundervollen Sonntag Abend und einen guten Start in die Woche! 
xx Judy